MarktMeldung

512.000 Menschen haben sich 2024 per Fernunterricht weitergebildet, drei Viertel der Anbieter melden Erfolgsquoten über 75 Prozent

Mehr als eine halbe Million Menschen haben sich 2024 im Fernunterricht weitergebildet, 512.000 nach der aktuellen Fernunterrichtsstatistik. Mehr als drei Viertel der Anbieter berichten von Abschlussquoten über 75 Prozent, bei jedem fünften schließen über 95 Prozent der Teilnehmenden erfolgreich ab. Der breitere Weiterbildungsmarkt zeigt sich laut wbmonitor verhalten optimistisch.

Von Philipp Ostendorf, Redaktion Wissensrepublik: Förderung, Regeln, Markt, Zertifikate, Köpfe der Weiterbildung

512.000 Menschen haben sich 2024 per Fernunterricht weitergebildet, drei Viertel der Anbieter melden Erfolgsquoten über 75 Prozent
Symbolbild: Wissensrepublik (KI-generiert)

Fernunterricht ist in Deutschland ein Massenmarkt geblieben. 512.000 Menschen haben sich 2024 über Fernlehrgänge und Fernstudiengänge weitergebildet, wie die Fernunterrichtsstatistik des Forums DistancE-Learning ausweist. Mehr als drei Viertel der Anbieter berichten von Erfolgsquoten über 75 Prozent, bei jedem fünften Anbieter schließen mehr als 95 Prozent der Teilnehmenden ihren Lehrgang erfolgreich ab. Fernlehrgänge unterliegen in Deutschland der Zulassung durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht.

Der Gesamtmarkt ist weniger eindeutig. Der wbmonitor 2024 des Bundesinstituts für Berufsbildung und des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung beschreibt eine Branche zwischen akzeptabler Gegenwart und unsicherer Zukunft; der Erwartungswert für die kommenden zwölf Monate lag bei nur plus 4 Punkten. Die Beratung Lünendonk hatte für die großen Anbieter 2023 ein Umsatzplus von durchschnittlich 11 Prozent gemessen und für 2025 ein Wachstum von 5,6 Prozent erwartet.

Treiber der Nachfrage sind nach beiden Studien betriebliche Qualifizierung, digitale Formate und geförderte Umschulungen; gebremst wird der Markt durch die Konjunktur und zurückhaltende Unternehmensbudgets.

Was das für Weiterbildner heißt

Eine halbe Million Fernlerner und Abschlussquoten über 75 Prozent sind das Gegenargument zum Vorurteil, digitale Formate würden abgebrochen. Für Präsenzanbieter heißt das: Wer kein zugelassenes Fernformat hat, verliert die Teilnehmer, die abends und am Wochenende lernen. Die ZFU-Zulassung dauert Monate und ist der erste Schritt; der zweite ist die AZAV-Zulassung desselben Lehrgangs, damit die Arbeitsagentur ihn fördert.

Quellen

Laut Wissensrepublik

„Mehr als eine halbe Million Menschen haben sich 2024 im Fernunterricht weitergebildet, 512.000 nach der aktuellen Fernunterrichtsstatistik. Mehr als drei Viertel der Anbieter berichten von Abschlussquoten über 75 Prozent, bei jedem fünften schließen über 95 Prozent der Teilnehmenden erfolgreich ab. Der breitere Weiterbildungsmarkt zeigt sich laut wbmonitor verhalten optimistisch.“

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