HochschulenMeldung
Bayern startet mit 403.333 Studierenden ins Wintersemester, Erstsemester plus 18,8 Prozent
Bayerns Hochschulen zählen zum Wintersemester 2026/27 403.333 Studierende, darunter 67.948 Erstsemester, 18,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Wissenschaftsminister Markus Blume kündigt eine Novelle des Hochschulinnovationsgesetzes an und will den KI-Einsatz in der Lehre ausdrücklich erlauben: „Wir fordern und fördern den Einsatz von KI, indem wir das Verbot von KI-Einsatz verbieten.“
Von Philipp Ostendorf, Redaktion Wissensrepublik: Förderung, Regeln, Markt, Zertifikate, Köpfe der Weiterbildung

Bayerns Universitäten und Hochschulen sind mit 403.333 Studierenden ins Wintersemester 2026/27 gestartet. 67.948 davon sind Erstsemester, 18,8 Prozent mehr als im Wintersemester 2025/26, wie das Wissenschaftsministerium am 6. Oktober mitteilte. 254.745 Studierende sind an Universitäten eingeschrieben, 148.588 an Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen. Der Frauenanteil liegt bei 50,0 Prozent, unter den Erstsemestern bei 51,3 Prozent.
Wissenschaftsminister Markus Blume nutzte den Semesterstart für zwei Ansagen. Erstens eine Novelle des Bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes: „Recht muss immer auf die Realität reagieren. Mit der Novellierung des BayHIG machen wir Deutschlands modernstes Hochschulrecht noch moderner.“ Zweitens eine klare Linie bei Künstlicher Intelligenz in Studium und Lehre: „Wir fordern und fördern den Einsatz von KI, indem wir das Verbot von KI-Einsatz verbieten.“ Dazu verweist das Ministerium auf die im Juli beschlossene Sanierungsoffensive für Hochschulgebäude und neue Forschungs- und Lehrbauten an der TU München, der Universität Bayreuth und der Hochschule München.
Der Semesterstart fiel mit dem Nobelpreis für Medizin für den Würzburger Professor Georg Nagel zusammen, den Blume als Beleg für die Leistungsfähigkeit der bayerischen Hochschulen anführt: „Vom Ersti bis zum Nobelpreisträger.“
Was das für Anbieter heißt
Ein Erstsemester-Plus von 18,8 Prozent in einem Jahr ist ungewöhnlich und dürfte zum Teil auf Nachholeffekte und internationale Studierende zurückgehen; die Hochschulen müssen diese Jahrgänge mit vorhandenem Personal durch die ersten Semester bringen. Für Weiterbildungs- und Lehrmittelanbieter ist die zweite Ansage wichtiger: Wenn Bayern den KI-Einsatz in der Lehre zur Regel erklärt, brauchen Hochschulen Schulungen für Lehrende und Prüfungsformate, die mit KI funktionieren. Wer solche Angebote hat, findet in den kommenden Monaten offene Türen.
Quelle
- Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst: Pressemitteilung Nr. 85 vom 6. Oktober 2026 (6. Oktober 2026)stmwk.bayern.de/pressemitteilung/13059/nr-85-vom-06-10-2026.Primärquelle
Laut Wissensrepublik
„Bayerns Hochschulen zählen zum Wintersemester 2026/27 403.333 Studierende, darunter 67.948 Erstsemester, 18,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Wissenschaftsminister Markus Blume kündigt eine Novelle des Hochschulinnovationsgesetzes an und will den KI-Einsatz in der Lehre ausdrücklich erlauben: „Wir fordern und fördern den Einsatz von KI, indem wir das Verbot von KI-Einsatz verbieten.““
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